.....Eltern empfinden das oft als anmaßend und sträuben sich mit Händen und Füssen gegen diese Art der Bevormundung und ihre erwachsenen Kinder sind ratlos und sprachlos bei ihren Bemühungen ihre Eltern gut versorgt zu wissen.

 

Im Coaching werden folgende Aspekte thematisiert und eingeübt:

  •  Die Bedürfnisse und Gefühle der Eltern heraushören und ihnen Raum geben.
  •  Wie gebe ich einfühlend Empathie?
  •  Wie übe ich mich in Geduld.
  •  Wie kann ich meine Bedürfnisse und Gefühle präzise und klar formulieren?
  •   Wie formuliere ich klare Bitten und keine Forderungen an meine Eltern.

 

Ein Beispiel soll die unterschiedliche Ausdrucksweise verdeutlichen:

Tochter ohne Gfk-Schulung:„Ich denke ein Pflegeheim ist für dich das Beste, ich weiß du bist dort gut versorgt, bekommst regelmäßige Mahlzeiten und es ist immer jemand da der nach dir schauen kann.“

 

Vielleicht sind die die primären Bedürfnisse der Eltern aber anders gelagert und es geht ihnen mehr um Selbstbestimmung und Geborgenheit. Das könnte man dann folgendermaßen ausdrücken:

 

Tochter mit GfK-Schulung: „Wenn ich höre, dass du schon 60 Jahre hier wohnst und immer alles selbst für dich entschieden hast dann kann ich mir vorstellen, dass du jetzt verunsichert und wütend bist, dass du hier ausziehen sollst, weil dir dieses Haus immer viel Sicherheit gegeben hat, du dich hier immer wohl gefühlt hast und du deinen Tagesrhythmus selbst bestimmen kannst.“

 

 

Auch hier gilt der Grundsatz: Werden Menschen mit alle Ihren Bedürfnissen gehört sind auch sie bereit zu hören.